7. März 2017: In einer gemeinsamen Pressemitteilung haben Wissenschaftsminister Dr. Ludwig Spaenle und Wirtschaftsministerin Ilse Aigner die Einrichtung von Innovationslaboren für Studierende in Bayern bekanntgegeben:

Zehn Innovationslabore für Studierende werden im Rahmen des Zentrums Digitalisierung.Bayern (ZD.B) an Hochschulen im Freistaat eingerichtet. Das haben Wissenschaftsminister Dr. Ludwig Spaenle und Wirtschaftsministerin Ilse Aigner nun in München bekanntgegeben. Minister Spaenle betonte: „Mit diesen Innovationslaboren ermöglichen wir Studierenden, an zukunftsträchtigen Projekten im Bereich der Digitalisierung zu arbeiten, Praxiserfahrung in der Softwareentwicklung zu erlangen und innovative Lösungen für Problemstellungen zu erproben und bis zum Prototypen zu entwickeln. Über die Kooperation mit Start-Ups wie auch bereits bestehenden Unternehmen werden Theorie und Praxis verknüpft. Die Erkenntnisse können in den kooperierenden Unternehmen umgesetzt werden oder als Grundlage für Unternehmensgründungen dienen. Damit fördern wir auch den Wissenstransfer unmittelbar.“
Für die Förderung der Innovationslabore stellt die Bayerische Staatsregierung jeweils rund 220.000 Euro für zwei Jahre, insgesamt also rund 2,2 Millionen Euro, zur Verfügung.
Die Studierenden werden Fragestellungen bearbeiten wie z.B. „Wie kann Gamification, also die Integration spielerischer Elemente, Aufgaben in Unternehmen langfristig spannender gestalten und so die Fehlerquote reduzieren?“ oder „Wie können bestimmte Geschäftsprozesse auf einem Smartphone oder einer Smartwatch abgebildet werden?“. Die ZD.B-Geschäftsstelle koordiniert dabei die Innovationslabore und unterstützt bei der Vernetzung mit Unternehmen und anderen Hochschulen.
Die Förderung der Innovationslabore für Studierende ist nach der Schaffung von zusätzlichen 20 Professuren und der Einrichtung von sieben Nachwuchsforschungsgruppen bereits die dritte Maßnahme im Rahmen des ZD.B, die Forschung und Lehre an den bayerischen Universitäten und
Hochschulen für angewandte Wissenschaften (HAW) im Zukunftsfeld der Digitalisierung weiter stärkt.

Gefördert werden Innovationslabore für Studierende an folgenden Hochschulen:

  • Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg
  • HAW Augsburg
  • HAW Landshut
  • HAW Rosenheim
  • Julius-Maximilians-Universität Würzburg
  • Ludwig-Maximilians-Universität München
  • Universität Augsburg
  • Universität Bamberg und HAW Coburg (Verbund)
  • Universität Bayreuth
  • Universität Passau

 

https://www.km.bayern.de/allgemein/meldung/5012/studierende-arbeiten-an-innovativen-loesungen-fuer-die-digitale-zukunft.html