München, 27.-29. November 2019. Zweieinhalb berstend volle Tage mit über 300 Gästen und mehr als 50 Rednern und Ausstellern: Das 2. Münchner Digital Health Summit war ein voller Erfolg. Eingeladen hatten die LMU, die TU und UnternehmerTUM, einmal mehr stand die Digitalisierung der Medizin thematisch im Mittelpunkt.

Das wurde bereits auf der ‚Healthcare Innovation Night‘ am Vorabend der Tagung deutlich: Dort traten nach einer kurzen Begrüßung durch die Gastgeber Dr. Dominik Böhler und PD Dr. Dominik Pförringer sieben Startups mit ihren digitalen Produkten im Pitch gegeneinander an. Auch das darauf folgende Innovation Panel, moderiert von Prof. David Matusiewicz, beleuchtete Themen wie das Smart Hospital oder die Transformation des Gesundheitswesens durch Genomics.

Es folgte die eigentliche Tagung mit hochkarätigen, interdisziplinär besetzten Panels, in denen lebhaft diskutiert wurde. Zur Eröffnung betonte Professor Gerhard Kramer, Vizepräsident für Forschung und Innovation an der TU, nochmals die Bedeutung medizinischer Innovationen und vor allem auch die Förderung von Ausgründungen aus den Hochschulen.

Die Politik meldete sich ebenfalls zu Wort. Dr. Michael Strepp, Ministerialdirektor im Bayerischen Staatsministerium für Digitalisierung, wies dabei besonders auf die Rolle der digitalen Medizin zugunsten der besseren Patientenversorgung hin.  Darüber hinaus signalisierte er eine hohe Handlungsbereitschaft und das besondere Engagement der Bayerischen Staatsregierung zu diesem Thema.

Und dann natürlich der wissenschaftliche Austausch: Themen wie Artificial Intelligence and Machine Learning in Biomedicine, Methods in Systems Medicine oder Genomics of Common Diseases fanden reges Interesse.

Ergänzt wurde die Tagung durch einen kleinen, feinen Ausstellungsbereich, in dem auch das ZD.B mit der Themenplattform-Koordinatorin Maria Marlene Bohrer-Steck und ihrem Team vertreten war. Zahlreiche Gäste nutzten gerne die Gelegenheit, sich über die Arbeit des ZD.B zu informieren.

Foto/Video: Digital Health Summit