European Energy Lab 2030: Schluss mit Buzzwords, Sprint in die digitale Energiezukunft!

12. Juni 2018, Berlin. Was kann die Digitalisierung für das Energiesystem von morgen leisten? Welche Weichen muss die Politik jetzt stellen, damit sich die besten und effizientesten Lösungen durchsetzen und breite Innovationsprozesse ausgelöst werden? Unter Anwendung innovativer Methoden und eines branchen- und länderübergreifenden Workshopdesigns stellten sich Experten aus Politik, Wirtschaft und Wissenschaft Leitfragen der Energiepolitik im Rahmen des zweiten European Energy Lab 2030. Ziel der innovativen Denkfabrik ist es, Handlungsfelder und Konzepte für einen innovativen Energiemarkt in Europa zu erarbeiten.

Beim Startschuss in München begaben sich die Teilnehmer auf eine „Lernreise“ in den Telekommunikations-, Automotive-, und Medizintechniksektor, um sich mit Vertretern innovativer Unternehmen wie BMW, O2-Telefonica und Brainlab zu den übergreifenden Herausforderungen der Digitalisierung auszutauschen. „Um auch künftig eine sichere, saubere und bezahlbare Energieversorgung sicherstellen zu können, bedarf es einer umfassenden Flexibilisierung der Angebots- und Nachfrageseite“, erklärte Franz-Josef Pschierer, der bayrische Wirtschaftsminister, zum Auftakt der Initiative auf dem Forschungs-Campus Garching im Zentrum Digitalisierung.Bayern.

Bei der zweiten Etappe in Berlin erarbeitete und diskutierte die Gruppe gemeinsam mit Startups und digitalen Experten im Berliner Greenhouse von Deloitte konkrete Konzepte, um Innovationen mit Datentransparenz, einer effizienten Netzinfrastruktur und wenig Regulierung voranzutreiben.

Der dritte Workshop bei der Verbund AG in Wien stand ganz im Zeichen der grenzüberschreitenden Perspektive. Lösungsansätze wurden gezielt daraufhin diskutiert, Digitalisierung als Möglichkeit für eine wettbewerbsfähige, effiziente und innovative Energiewende in Europa zu nutzen. „Schluss mit Buzzwords!“ forderte dabei Margarete Schramböck, die österreichische Digitalisierungs- und Wirtschaftsstandortministerin. „Ich freue mich, dass das European Energy Lab 2030 des Wirtschaftsrates sich so intensiv mit der Digitalisierung in der Energiewirtschaft auseinandersetzt. Für Österreich und Deutschland ist es wichtig hier gemeinsam Innovationen voranzutreiben.“

Die vorläufigen Ergebnisse des European Energy Labs 2030 wurden am 12.06.2018 im Rahmen des Wirtschaftstags in Berlin vorgestellt.

Am 19. September werden die in den drei Stationen München, Berlin und Wien erarbeiteten Ergebnisse dem Vizepräsidenten der EU-Kommission, Maroš Šefčovič, in Brüssel übergeben.

 

Kurzfilm zum Energy Lab

Grußwort des Staatsministers Pschierer zum European Energy Lab 2030

Weitere Informationen zum European Energy Lab 2030 finden Sie hier.

Von |2018-07-30T14:19:44+00:0029.07.2018|