Ingolstadt, 15. November 2019. Im Rahmen eines Hackathons zum Thema “Digitale Bildung” an der Technischen Hochschule Ingolstadt waren Schülerinnen und Schüler, Auszubildende sowie Studierende aufgerufen, ihre Vorstellung von der Zukunft der Bildung zu verwirklichen. Die Themenplattform Digitalisierung in Bildung, Wissenschaft und Kultur des Zentrums Digitalisierung.Bayern beteiligte sich mit einem Sonderpreis.

Die Technische Hochschule Ingolstadt (THI) veranstaltete gemeinsam mit dem TUM-Startup StudySmarter und dem Hochschulforum Digitalisierung erstmalig einen Hackathon zum Thema „Digitale Bildung“. Einen Tag lang arbeiteten die rund 100 Teilnehmenden in interdisziplinären Teams zusammen, um Antworten auf eine der folgenden Fragen zu geben und Prototypen zu entwickeln:

  •  Lernassistenten: Wie können intelligente, datengetriebene Lernsysteme unseren individuellen Lernstil unterstützen und verbessern?
  •  Mobile Learning: Wie können Lernmöglichkeiten über mobile Endgeräte gestaltet werden, um zeit- und ortsunabhängiges Lernen zu ermöglichen? Welche Auswirkungen hat das auf das Lernen?
  •  Studierendenmobilität: Wie können digitale Lehr- und Lernangebote Auslandsaufenthalte und Praktika individualisieren und flexibilisieren? Wie kann Wissen länder- und institutionsübergreifend für alle nutzbar gemacht werden?
  •  Future Skills: Kenntnisse im Zeitalter der Digitalisierung: Welches Skillset brauchen wir für den Arbeitsmarkt der Zukunft? Wie können diese Kenntnisse schnell und einfach vermittelt werden?

Der Faktor Zeit war dabei besonders limitierend, wie Marcus Reszat betonte, der auf dem Hackathon die Challenge Mobile Learning als Mentor begleitete. So blieb den Teilnehmenden effektiv nur wenige Stunden, um sich als Teams zusammenzufinden und Ideen zu entwickeln.

Erster Platz für VR im Alltag

Acht Teams schafften es ins Finale und überzeugten mit ihren innovativen Lösungen. Die besten Ideen wurden mit insgesamt 1.500 Euro Preisgeld sowie individuellen Sonderpreisen der Partner prämiert. Als Sieger ging das Team „Future 4 Business“ vom Platz. Sie überzeugten die Jury mit ihrer Idee zur Nutzung von Virtual Reality (VR) im täglichem Arbeitskontext. Platz zwei holten sich die „Adducators“ mit ihrer Lern-App, gefolgt von Team „Digi Abroad“, die mit ihrer App den Weg ins Ausland für Studierende erleichtern wollen.

Den Sonderpreis des Digitalen Gründerzentrums der Region Ingolstadt (brigk) verlieh Geschäftsführer Franz Glatz an das Team „Skillcheck“ für ihren herausragenden Unternehmergeist. Das Team hat nun die Möglichkeit, ihre Idee im Rahmen einer dreimonatigen kostenlosen Mitgliedschaft im brigk-Makerspace weiterzuentwickeln.

Den Sonderpreis des Zentrum Digitalisierung.Bayern übergab Cornelia Zehbold, Vizepräsidenten der THI für Lehre und Digitalisierung, an das Team des IAW „Die Oidn“, die mit ihrer visionären Idee einer virtuellen KI-gestützten Weiterbildungsplattform überzeugten.

 

Ingolstadt, 15.11.19. Fotos: Technische Hochschule Ingolstadt/ Mensch in Bewegung