Bildung, Wissenschaft & Kultur 2018-04-12T12:48:38+00:00

Themenplattform
„Digitalisierung in Bildung, Wissenschaft und Kultur“

Die im Aufbau befindliche Themenplattform wird die Ausgestaltung des Digitalisierungsprozesses in Bildung, Wissenschaft und Kultur begleiten. Dabei sollen insbesondere die Möglichkeiten und Auswirkungen der Digitalisierung in den Blick genommen werden. Neben einer beratenden Funktion bei der Konkretisierung der digitalen Bildungsstrategie des StMUK können auch Herausforderungen insbesondere im Bereich der Schule angegangen werden.

Als Sprecher der Themenplattform haben Bayerns Wirtschaftsministerin Ilse Aigner und Wissenschaftsminister Dr. Ludwig Spaenle berufen:

  • Sprecher Bildung: Prof. Dr. Peter Hubwieser (TUM School of Education – Didaktik der Informatik, Schwerpunkt Schule und Didaktik, Technische Universität München)
  • Sprecher Wissenschaft: Prof. Dr. Burkhard Freitag (Lehrstuhl für Informatik mit Schwerpunkt Informationsmanagement, Universität Passau)
  • Sprecher Kultur: Prof. Dr. Dr. h.c. Julian Nida-Rümelin, Staatsminister a.D. (Lehrstuhl für Philosophie und politische Theorie, Ludwig-Maximilians-Universität München).

Die Koordination der Themenplattform übernimmt die Koordinatorin an der ZD.B-Geschäftsstelle, Frau Dr. Kathrin B. Zimmer.

Digitalisierung in Bildung, Wissenschaft und Kultur

Die inhaltliche Auseinandersetzung mit der Digitalisierung und deren Einfluss auf Arbeitsweisen und Methoden sind von zentraler Bedeutung für Bildung, Wissenschaft und Kultur.

Digitalisierung ist einerseits Gegenstand von Bildung, andererseits auch ein wichtiger Faktor im Bildungsprozess. Technische Neuerungen schaffen Herausforderungen, und durch alle Altersstufen müssen die Kompetenzen erworben werden, mit diesem steten technischen Wandel flexibel umzugehen und die neuen Chancen gewinnbringend zu nutzen.

Die Wissenschaften eignen sich in zunehmendem Maße digitale Methoden und Verfahren an, gerade auch in den klassischen nicht-technischen Bereichen. Umgekehrt stehen alle Wissenschaftsbereiche vor großen Herausforderungen, um die Auswirkungen der Digitalisierung zu verstehen und ihre Möglichkeiten zum Wohle der Menschen zu nutzen. Die Qualifizierung der Studierenden sowie der Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler für den Einsatz neuer digitaler Methoden und Verfahren ist eine Voraussetzung, um diesen Auftrag zu erfüllen.

Auch für die Produktion und Rezeption von Kunst und Kultur bringt die Digitalisierung große Veränderungen mit sich und sorgt für eine weltweite Verbreitung und Interaktion auf virtuellem Weg. Sie öffnet neue Möglichkeiten des Erhalts und der Erschließung von Kulturschätzen sowie neue Fragestellungen und wissenschaftliche Zugänge, die in eine Wechselwirkung zwischen neuen Vermittlungsformaten und herkömmlichen kulturellen Rezeptionsmöglichkeiten münden.

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