Innovationslabore für Studierende

Digitale Technologien und insbesondere die starke Nutzung, Vernetzung, Verbreitung und Verfügbarkeit des Internets führen zu einer Vielzahl von Informationen und Diensten, die digital vorhanden sind und auf deren Basis unterschiedlichste neuartige Dienste und Produkte aufgebaut werden können. Diese unglaubliche Fülle von Möglichkeiten für Innovationen wollen wir durch Innovationslabore für Studierende erschließen.

Innovationslabore für Studierende schaffen ein Umfeld, in dem Studierende an innovativen Fragestellungen im Bereich der Digitalisierung arbeiten, Praxiserfahrung in der Softwareentwicklung erlangen, Lösungsideen in einem überschaubaren Umfeld erproben und prototypisch entwickeln können.

Ein Innovationslabor für Studierende betreut 3 – 4 Gruppen von Studierenden. Diese Gruppen umfassen typischerweise zwischen 4 und 7 Studierende. Gemeinsam arbeiten die Studierenden mit Unterstützung von Coaches an Fragestellungen im Bereich der Digitalisierung.

Derzeit werden in zwei Pilotprojekten die genauen Anforderungen an Innovationslaborstandorten geprüft und Vorbereitungen für die zentral an der ZD.B-Geschäftsstelle bereit gestellte Infrastruktur getroffen.

Verantwortlicher für die Innovationslabore: Dr. Thomas Kofler

Zusammenarbeit mit Unternehmen

Die in den Innovationslaboren behandelten Fragestellungen sollen auch aus der Praxis kommen. Gewünscht ist daher die Zusammenarbeit mit Unternehmen aus allen Regionen in Bayern.

Ein Projekt an einem Innovationslabor dauert typischerweise ein Semester. An einem Projekt arbeiten zwischen 4 und 7 Studierende. Innerhalb dieser Zeit lassen sich bereits vielversprechende Ergebnisse erzielen. So sind als prototypische Ergebnisse z.B. Apps, Services im Web (Cloud-Anwendungen), IoT-Apps oder responsive Web-Apps denkbar.

Gerne können Sie uns bei Interesse diesbezüglich kontaktieren (Ansprechpartner hierfür ist Dr. Thomas Kofler).

Kosten für Unternehmen

Die Kosten pro Projekt variieren abhängig vom Umfang des Projekts. Die Kosten umfassen in der Regel Sach- und Personalkosten (ggf. anteilige Kosten des betreuenden Coachs, ggf. Kosten für wissenschaftliche Hilfskräfte) sowie ggf. eine Pauschale für indirekte Kosten, die der Hochschule, an der das Innovationslabor eingerichtet ist, entstehen.
Hinzu kommt eine angemessene Vergütung der Urheber für die Übertragung des geistigen Eigentums an einer in im Innovationlabor entstandenen Entwicklung (IP) sowie im Falle einer Nutzungsüberlassung.

Das beauftragende Unternehmen hat Anspruch auf die Übergabe aller Projektergebnisse.

Die vertraglichen Einzelheiten sind mit den Hochschulen, an denen Innovationslabore eingerichtet werden, zu klären.

Die ZD.B-Geschäftsstelle unterstützt Sie gerne bei Bedarf.

Hochschulstandorte

Innovationslabore für Studierende sind an folgenden Standorten eingerichtet bzw. werden an folgenden Standorten eingerichtet:

  • Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg
  • HAW Augsburg
  • HAW Landshut
  • HAW Rosenheim
  • Julius-Maximilians-Universität Würzburg
  • Ludwig-Maximilians-Universität München
  • Universität Augsburg
  • Universität Bamberg und HAW Coburg (Verbund)
  • Universität Bayreuth
  • Universität Passau

Zur Internetseite des Innovation Labs an der Hochschule Rosenheim geht es hier.