Cyberwomen 2019, Bild: Infodas

München, 25. Juni 2019. Erstes Event für Frauen der IT-Sicherheit “Cyberwomen 2019” fand in München statt / Vielseitigkeit von IT-Berufen aufzeigen / Plattform für Frauenkarrieren in der IT / Cyberwomen 2020 bereits in Planung

Die IT-Sicherheitsbranche hat ein Problem: Es fehlt der Nachwuchs. Ändern ließe sich dies, wenn mehr Frauen IT-Sicherheitsjobs ergreifen würden. Dazu braucht die Branche jedoch ein neues Image – so lautet ein Fazit der Cyberwomen 2019, dem ersten Event für Frauen der IT-Sicherheit. Das Bild vom „Techi“, der tagelang in einer dunklen Kammer sitzt, stimme längst nicht mehr – darin waren sich die Teilnehmerinnen des HR-Panels und im Publikum einig. Heutzutage böten IT und IT-Sicherheit spannende Aufgaben an verschiedensten Schnittstellen im Unternehmen. Eine der Forderungen des Panels lautete daher: Frauen in der IT-Sicherheitsbranche sollten jungen Frauen die Vielseitigkeit von Cybersecurity-Jobs deutlich machen. Zudem müssten Mädchen frühzeitig für Technik begeistert werden. Gleichzeitig müsse die Branche Quereinsteiger zulassen, um neue Impulse zu gewinnen.

Auf weiteren Panels wurden aktuelle Trends der Cyberabwehr diskutiert und Frauenkarrieren in der Cyberbranche präsentiert. Rednerinnen und Moderatorinnen waren führende IT-Sicherheitsexpertinnen aus Wirtschaft, Verwaltung und Wissenschaft. Knapp 160 Teilnehmerinnen waren in München zusammengekommen – unter ihnen auch acht Männer. Sowohl junge Berufsanfängerinnen als auch erfahrene CISOs waren anwesend. „Die Atmosphäre war wie erhofft entspannt und persönlich, genauso wie fokussiert und professionell“, betont Alexander Schellong von der INFODAS GmbH, die das Event gemeinsam mit verschiedenen Partnern und Sponsoren, darunter das Zentrum Digitalisierung.Bayern und das Sicherheitsnetzwerk München, erstmals ausgetragen hat. „Unser Ziel war es, Frauen die Möglichkeit zu geben, sich zu vernetzen und auszutauschen. Genau das haben wir erreicht. Auch die Wiederholung wurde erbeten und wir befinden uns daher in der Vorplanung“, so Schellong.

Bildquelle: Infodas