Studentenprojekt der HS Rosenheim bietet Unternehmern große Chancen

Im Zeitalter der Digitalisierung sind IT-Fachkräfte sehr begehrt. Durch Studentenprojekte der Hochschule Rosenheim profitieren Unternehmer vom Wissen der Studenten und gewinnen künftige Fachkräfte.

Bereits dieses Sommersemester führte die Hochschule Rosenheim Studentenprojekte zum Thema Digitalisierung durch. Die so genannten Innovationslabore, finanziert vom Zentrum Digitalisierung.Bayern, sollen Studenten früh mit Arbeitgebern zusammen bringen und diese im Bereich Digitalisierung stärken. Die 14 initiierten Projekte hatten eine hohe Spannbreite. Sie reichten von der sicheren Nutzung der Cloud über den Entwurf neuer Busprotokolle für Microcontroller bis zur Senkung des Stromverbrauchs in Privathäusern. Ein Projekt kam durch den Innovationsworkshop der Wirtschaftsförderung Berchtesgadener Land (WFG BGL) an der Hochschule Rosenheim im vergangenen Jahr zustande.

 

Lagersoftware für WANKO entwickelt

Die Firma WANKO, Ainring, gab eine Applikation für die Lagersoftware in Verbindung mit der „HoloLens“ in Auftrag. Die App ermöglicht es dem Lageristen der Zukunft, Aufträge direkt auf der Brille zu empfangen und abzuarbeiten. Er sieht mit der digitalen Brille 3D-Projektionen in ihrer natürlichen Umgebung. Basis ist dabei sowohl eine virtuelle Lagernavigation als auch das Erkennen von Barcodes oder Ähnlichem durch die Brille selbst mit entsprechender Fehlerreduktion. Christian Schulz, Marketingleiter bei WANKO, ist von der Zusammenarbeit mit „seinen“ vier Studenten angetan. „Sie haben in nur 60 Manntagen die anspruchsvolle App entwickelt und ihre Erfahrung in Sachen Tragekomfort und Ergonomie dokumentiert. Wir haben wichtige Erkenntnisse für weitere Forschungsmaßnahmen gewonnen. Ich muss sagen, die Hochschule hat uns Checker geschickt.“  WANKO werde das Angebot auf jeden Fall wieder nutzen. „Die Zusammenarbeit mit den Studenten bringt uns Wissen auf dem Stand der Technik. Anschließend gewinnen wir vielleicht die sehr gefragten  IT-Spezialisten für uns. Was wollen wir mehr“, betont der Marketingleiter. Für den Projekterfolg rät er Unternehmern, sich gut vorzubereiten. Alleingelassen wird dabei niemand.

Der zuständige Betreuer, Prof. Gerd Beneken, ist am Freitag, 15. September im Berchtesgadener Land und bespricht die gesamte Durchführung mit den Unternehmern. Sollte die Vorbereitungszeit bis zum Wintersemester zu knapp sein, kann das IT-Thema auch für das Sommersemester 2018 geplant werden. Interessenten wenden sich bis Freitag, 1. September, an den Innovationsmanager der WFG BGL, Lars Holstein, Telefon 08654/7750-0, E-Mail lars.holstein@wfg-bgl.de.

 

 

Wirtschaftsförderungsgesellschaft Berchtesgadener Land mbH

Die Wirtschaftsförderungsgesellschaft Berchtesgadener Land mbH (WFG BGL) ist die Servicegesellschaft für alle Unternehmerinnen und Unternehmer sowie Fachkräfte. Diese erhalten die WFG-Leistungen mit Unterstützung der Sparkasse Berchtesgadener Land kostenlos. Die WFG BGL verantwortet außerdem das Standortmarketing des Wirtschaftsraums.

Die Wirtschaftsförderungsgesellschaft Berchtesgadener Land mbH steht für

  • den kundenorientierten Service für ihre Unternehmerinnen und Unternehmer sowie Fachkräfte
  • Impulse zum Erhalt der Standortqualität
  • die nachhaltige Entwicklung des Wirtschaftsraums mit hoher regionaler Wertschöpfung.

 

Von | 2017-09-06T16:51:01+00:00 06.09.2017|