Privacy by Design-Workshops2019-08-19T11:15:36+02:00

PRIVACY BY DESIGN-WORKSHOPS

Die EU DSGVO verpflichtet in Artikel 25 zu Datenschutz durch Technikgestaltung und durch datenschutzfreundliche Voreinstellungen. Diese Verpflichtung basiert auf den Grundsätzen von Privacy by Design und Privacy by Default (PbD). Es fehlen jedoch  konkrete Anleitungen und Best-Practice Sammlungen, wie sich diese Grundsätze in die Praxis übersetzen lassen.

Deshalb vermittelt die Themenplattform Verbraucherbelange in interdisziplinären Workshops die gesellschaftliche Relevanz von Datenschutz und Privatsphäre, rechtliche Grundlagen von Datenschutz und Privacy by Design, Theorie und Implementierungsstrategien von Privacy by Design sowie Umsetzungsbeispiele aus der Unternehmenspraxis.

Die Studierenden werden durch die Workshops im immer relevanteren Bereich „Privacy Engineering“ weitergebildet und können dieses Wissen in die Umsetzung ihrer Projekte im Rahmen des ZD.B-Innovationslabors und auch in die spätere Arbeitspraxis einbringen. Die Workshops werden auf das jeweilige Thema eines ZD.B-Innovationslabors angepasst. Insbesondere werden die Umsetzungsbeispiele von Unternehmen aus einer zum Thema des ZD.B-Innovationslabors passenden Branche vermittelt. Dadurch können die Studierenden auch Kontakte zu potenziellen Arbeitgebern knüpfen.

Bisher richtet sich der Workshop an die Studierenden der ZD.B-Innovationslabore – ein Bericht vom Games-PbD-Workshop gibt einen Einblick in das Vorgehen. Es ist geplant, den Workshop zukünftig auch für Unternehmen anzubieten.

Nachberichte

Workshop Privacy by Design im Software Engineering an der Hochschule Rosenheim

Rosenheim, 17. Mai 2019. Wird Privacy schon bei der Softwareentwicklung mitbedacht lassen sich viele Fragestellungen des Datenschutzes bereits bei der Entstehung einer Softwarelösung bearbeiten. Diese Idee stand im Zentrum des vierten Privacy by Design-Workshops der Themenplattform Verbraucherbelange, der in Zusammenarbeit mit dem studentischen Innovationslabor der Hochschule Rosenheim stattfand. Die Studierenden der Informatik wurden dabei für Fragen des Datenschutzes sensibilisiert und erhielten einen Einblick in Best Practices für Privacy by Design (PbD).

Von |12.06.2019|

Workshop Privacy by Design im IoT an der Hochschule Landshut

Landshut, 27. Mai 2019. Die Datenschutzgrundverordnung schreibt „Datenschutz durch Technikgestaltung und datenschutzfreundliche Voreinstellungen“ vor. Für Softwareentwickler*innen bedeutet dies neue Anforderungen in ihrem Arbeitsalltag, wobei die Unsicherheit in Bezug auf die Bedeutung der DSGVO im IoT weiterhin relativ hoch ist. Um das zu ändern veranstalteten das Zentrum Digitalisierung.Bayern und das studentische IoT Innovationslabor der Hochschule Landshut den Workshop „Privacy by Design im IoT“.

Von |06.06.2019|

Workshop Privacy by Design in der Webentwicklung an der HS Augsburg

Augsburg, 5. April 2019. Immer mehr fürchten Nutzer, dass sie nur noch mit ihren Daten für Dienste „zahlen“ müssen. Doch was genau sind personenbezogene Daten und vor allem wie kann man als Webentwickler damit kontrolliert umgehen? Weshalb und wie Programmierer Privacy schon im Vorhinein in die Software einbauen können und wie genau die datenschutzrechtliche Lage aussieht, wurde in dem Workshop Privacy by Design Studenten der Hochschule Augsburg nahe gebracht.

Von |23.04.2019|

Workshop Privacy by Design im Internet of Things an der Uni Bamberg

Bamberg, 23. November 2018. Im Internet der Dinge (IoT) werden künftig noch mehr Daten über jeden Einzelnen anfallen. Doch diese Daten wollen eingehegt werden – was nicht nur die europäische Datenschutzgrundverordnung fordert. Wie Produkte auch datensparsam funktionieren können, und was überhaupt die rechtlichen Grundlagen sind, wurde im Workshop „Privacy by Design im IoT“ in Zusammenarbeit mit dem studentischen ZD.B-Innovationslabor an der Uni Bamberg erarbeitet.

Von |28.11.2018|