Die aktuelle Lage stellt uns vor große Herausforderungen. Wir müssen uns in kürzester Zeit auf neue Situationen und neue Arbeitsweisen einstellen. Aus persönlichen Treffen werden Videokonferenzen, aus der täglichen Abstimmungsrunde und aus dem kurzen Gespräch am Drucker wird ein Telefonat.

Wir sind zuversichtlich, dass wir diese neuen Herausforderungen meistern werden. Um Sie dabei zu unterstützen, sich in dieser neuen Arbeitswelt zurechtzufinden und das beste aus der Situation zu machen, hat die ZD.B-Themenplattform Arbeitswelt 4.0 in Kooperation mit dem VDMA eine Webinarreihe zu diesem Thema ins Leben gerufen.

Im ersten Teil der Reihe ging es am 31. März 2020 um das Thema „Moderation virtueller Konferenzen“. Alissa Stein, Moderatorin und Sprecherin aus München, ging darauf ein, was man bei der Moderation von Telefon- und Videokonferenzen beachten sollte und welche Tipps und Tricks dabei helfen, diese virtuellen Konferenzen zum Erfolg zu führen. Hierzu gehören ein paar grundsätzliche Regeln wie der Vorab-Check des technischen Equipments, Pünktlichkeit, eine gute Vorbereitung und Strukturierung der Videokonferenzen, langsames und deutliches Sprechen und das Vermeiden von Nebengeräuschen. Neben der Moderation der Konferenz selbst bedeutet dies auch, dass diese Termine gut vor- und nachbereitet werden müssen. Diese praktischen Tipps sind hilfreich, um Telefon- und Videokonferenzen gut durchführen zu können, die auch zukünftig viele persönlichen Treffen und Meetings ersetzen werden. Das Handout aus dem Webinar finden Sie hier.

Im zweiten Teil der Webinar-Reihe am 8. April 2020 gaben Julian Knorr, Gründer und Vorstand und Saskia Grossmann, Senior Consultant Digital Learning Strategy der OneStop Transformation AG  eine Einführung in die Veränderungen von Organisationen durch die digitale Transformation sowie in das digitale Mindset, das ein kritischer Faktor für den Erfolg von Organisationen ist. Im Zentrum steht dabei der Mensch als aktiver Gestalter bzw. aktive Gestalterin der digitalen Transformation. Mit Hilfe des Mindset Canvas erarbeiteten die Teilnehmenden zentrale Aspekte wie Kreativität, Kundenzufriedenheit, unternehmerische Handlungsorientierung, Kritikfähigkeit, einen offenen Umgang mit Fehlern und Agilität. So konnten die Teilnehmenden konkrete Handlungsfelder identifizieren, in denen noch Entwicklungsspielraum besteht.

Das Thema „Ergonomie im Homeoffice“ stand am 9. April 2020 im Fokus des dritten Webinars. Christoph Tischner von 8sense, Yvonne Maisch, Beraterin MenschUNDRaum bei der BSK sowie Dr. Lutz Graumann, Sportmediziner, beantworteten die Frage, wie man seinen Arbeitsplatz zu Hause ergonomisch gestalten kann, wie man richtig sitzt und wie man sich während der Büroarbeit körperlich fit halten und seinem Rücken etwas Gutes tun kann. Weitere Informationen finden Sie hier.

Was müssen Unternehmen beachten, wenn es um Datenschutz und IT-Sicherheit im Homeoffice geht, was die Mitarbeitenden selbst? Wie können sicherheitstechnische Risiken minimiert werden? Diese Fragen standen am 15. April 2020 beim vierten Teil der Webinarreihe zum Thema Datenschutz und IT-Sicherheit im Homeoffice im Fokus. Bianca Sum, Leiterin der ZD.B-Themenplattform Cybersecurity und Dominik Golle, Leiter der Themenplattform Verbraucherbelange in der Digitalisierung, stellten hier die wichtigsten Kriterien vor, um datenschutzrechtliche und sicherheitsrelevante Vorgaben beim Arbeiten von zu Hause einzuhalten.

Im Rahmen des fünften Webinars am 21. April 2020 ging es um das Thema “Zeit- und Selbstmanagement”. Die Referenten, Dr. Alexandra Hauser und Dr. Emanuel Schreiner vom Center for Digital Leadership Development der Technischen Universität München erklärten, wie die Zeitkompetenz im Homeoffice erhöht werden kann. Eine wichtige Rolle bei der Organisation des Arbeitsalltags im Homeoffice spielen neben Ziel- und Prioritätensetzung auch eine realisierbare Planung und deren konkrete Umsetzung. Außerdem erklärten die Referenten, wie Störfaktoren eliminiert und wie der Arbeitstag zu Hause effizienter gestaltet werden kann. Dabei ist die Reflexion der eigenen Persönlichkeit und auch des eigenen Biorythmus besonders wichtig: Zu hinterfragen, warum manche Aufgaben liegen bleiben, zeitliche Deadlines zu setzen und sich selbst zu belohnen kann dabei helfen, die Produktivität im Homeoffice zu steigern.

Wie wirkt sich digitales Arbeiten auf die Gesundheit der Mitarbeitenden in Deutschland aus und wie bleibt man auch mental im Homeoffice fit? Um diese Frage  ging es im sechsten Teil der Webinarreihe zum Thema „Mentale Gesundheit im Homeoffice“ am 22. April 2020. Dr. Anna Brzykcy, Mitarbeiterin an der Professur für Forschungs- und Wissenschaftsmanagement der TU München, und Tobias Heiler von brainboost  gaben Tipps, wie man die örtliche und zeitliche Flexibilität beim Arbeiten von zu Hause gesund anwendet und digitaler Überlastung vorbeugt, indem man die Entgrenzung reflektiert und steuert. Zudem gaben sie Anregungen für praktische Übungen, die auch im Homeoffice gut zur Entspannung und Mobilisierung von Körper und Geist eingebaut werden können.

Das Thema „Digitalisierung von Geschäftsmodellen“ stand im Zentrum der siebten Webinarfolge unserer Reihe am 27. April 2020. Wie Organisationen die Corona-Krise viele dazu nutzen können, ihre Angebote, Distributionswege, Arbeitsabläufe und Kommunikationsverhalten ad hoc zu überdenken, darauf ging Petra Dahm, erfahrene Strategie- und Kommunikationsexpertin mit dem Schwerpunkt digitale Technologien und Inhaberin der Agentur „flame“ sowie Mitgründerin des Social Start-Ups „Stell Dir V(o)R“, ein. Sie erklärte, warum Unternehmen ihre Geschäftsmodelle digitalisieren sollten, wie sie die digitale Transformation schnell umsetzen können und dass die digitale Transformation die gesamte Unternehmensstrategie umfasst, also auch die Bereiche Beschaffung, Führung, Investitionen, IT, Marketing und Sales sowie Personal.

Im Rahmen des achten Webinars unserer Reihe ging es am 30. April 2020 um das Thema „Digitales Lernen in die Organisation bringen“. Chris Hollweg und Selma Neumeyer vom E-Learning Diensleister Viwis gaben interessante Einblicke in die Chancen und Herausforderungen sowie in die Formate und Szenarien digitalen Lernens. Zu den Chancen für digitale Lernszenarien zählen unter anderem Flexibilität, Bedarfsgerechtigkeit, Interaktivität, standardisierte Qualität und die Möglichkeit, die eigene Arbeitsabläufe selbstständig zu organisieren. Außerdem gehören eine individuelle Konzeption nach Zielgruppe, Lernziel und Inhalt und technischer und fachlicher Support zu den wichtigsten Erfolgsfaktoren für eine nachhaltige Einführung von E-Learning Methoden.

Im neunten Teil der Webinar-Reihe ging es am 5. Mai 2020 um das Thema “Führung und Zusammenarbeit in virtuellen Teams”. Die Referenten Dr. Alexandra Hauser und Dr. Emanuel Schreiner vom Center for Digital Leadership Development der Technischen Universität München gingen auf folgende Fragen ein: Wie funktioniert gute Kommunikation in virtuellen Teams? Welche Störungen können den Kommunikationsprozess beim Arbeiten auf Distanz beeinträchtigen? Welches Medium eignet sich am besten für die Übermittlung welcher Botschaft? Die Experten betonten dabei, dass es bei der Kommunikation in virtuellen Teams hilft, Verhaltens- und Leistungsspielregeln zu vereinbaren. Außerdem stand die Frage im Mittelpunkt, wie Führungskräfte in der aktuellen Situation, in der es viele Unsicherheiten gibt, angemessen mit ihren Mitarbeitenden kommunizieren. Hier gehören Transparenz, Fairness und Wertschätzung zu den wichtigsten Voraussetzungen.

Das Thema „Wissensmanagement in virtuellen Teams“ stand am 7. Mai 2020 im Zentrum der zehnten Folge unserer Webinar-Reihe. Dr. Markus Böhm, Mitarbeiter am Lehrstuhl für Wirtschaftsinformatik an der TU München, gab interessante Einblicke in die Vorteile und Herausforderungen, die mit der Arbeit in virtuellen Teams einhergehen. Dabei betonte er, dass regelmäßige Kommunikation ein entscheidender Faktor sei, um die Team-Leistung zu unterstützen und die wahrgenommenen Distanz zu verringern. Außerdem ging der Referent auf die Aufgaben des Wissensmanagements ein: Zu den wichtigsten Ansätzen zur Wissensentwicklung gehören eine produktive Lernumgebung, einen Raum für Experimente und die Organisation von Workshops, die das Wissenstranfer ermöglichen sollen.

In der elften Folge unserer Webinar-Reihe ging es am 12. Mai 2020 um das Thema “Resilienz – Krisen unbeschadet überstehen“. Claus Welles, Unternehmer, Coach, Strategie- und Mutmacher für Unternehmen und Profisportler, ging auf Faktoren ein, die bei der erfolgreichen Bewältigung von Krisensituationen – insbesondere für Organisationen – eine Rolle spielen. Hierzu gehören neben empathischem Zuhören auch gegenseitiges Verständnis im Miteinander der Organisationsmitglieder. Eine besondere Rolle spielt dabei auch, unser Selbstwertgefühl als “das Immunsystem des Bewusstseins” gedeihen zu lassen und zu stärken.

Im zwölften Teil der Webinarreihe ging Sven Franke, Organisationsbegleiter, Keynote-Speaker und Autor vom Beratungsunternehmen CO:X auf das Thema „Agilität verstehen und in der Organisation umsetzen“ ein. Er beantwortete dabei folgende Fragen: Warum beschäftigen wir uns mit Agilität? Welche Veränderungen der Arbeitswelt beschleunigen ihre Einführung und Umsetzung? Was bedeutet diese Entwicklung für Unternehmen und für den Arbeitsalltag von Führungskräften und Mitarbeitenden? Und wie können agile Arbeitsmethoden erfolgreich eingesetzt werden?

Im dreizehnten Teil der Webinar-Reihe ging es um das Thema „OKRs, die Management-Methode für unsichere Zeiten“. Die Referenten Christina und Markus Stenglein, Berater und Coaches vom New Work Squad, zeigten, wie OKRs Unternehmen und Mitarbeitern insbesondere in der aktuellen Situation bei der Orientierung und Abstimmung helfen und dabei, den Fokus zu setzen. Diese Management-Methode sorgt für nachhaltige Klarheit, eignet sich für jeden Fokus und forciert die Kollaboration im Unternehmen. Darüber hinaus schafft sie Transparenz und Sicherheit.

In der vierzehnten Folge unserer Webinar-Reihe ging es um das Thema „Feedback auch remote wertschätzend geben“. In Zeiten der Krise mit weniger Kontakt zu den Kolleg*innen und den Chef*innen haben Menschen ein noch größeres Bedürfnis nach Anerkennung und Feedback. Die Referentin Silke Schönwälder, Coach, Teamentwicklerin und Trainerin vom New Work Squad, stellte klare und konsequente Strukturen für Feedback vor und vermittelte nützliche Tipps, für das Geben und Annehmen von Feedback auch beim Zusammenarbeiten auf Distanz.

Weitere Termine sind in Planung. Informationen finden Sie in Kürze hier.

Bei Rückfragen kontaktieren Sie uns gerne unter arbeitswelt4.0@zd-b.de.